Blogparade: Mein liebstes Reiseziel…Schottland

Standing Stones of Callanish / Calanais Isle of Lewis, Stornoway, Äußere Hebriden

Noch bin ich nicht ganz so viel unterwegs, wie ich das gerne wäre. Bis dato hatten mich zumeist Schule oder Studium daran gehindert – oder auch die Finanzen. Aber ein wenig bin ich ja doch schon herumgekommen und dabei habe ich vermutlich auch das Reiseziel entdeckt, das für mich so schnell nicht von einem anderen an der Spitze meiner Liste abgelöst wird: Schottland.

Da ist selbstverständlich klar, über was ich schreiben werde, wenn Pixum schon zu einer so tollen Blogparade aufruft!

Das Land faszinierte mich schon immer. Man muss sich nur mal die wunderschönen Bilder anschauen, dann ist man sofort von Schottland in den Bann gezogen. So ging es jedenfalls mir. Kaum verwunderlich, dass es mich 2008 zum Work & Travel dann nach Schottland verschlug. 4 Monate verbrachte ich ein nicht ganz erfolgreiches Work & Travel-Programm hauptsächlich in der schottischen Hauptstadt Edinburgh und in der größten Stadt Schottlands, Glasgow. Während ich auf das wie, was und warum meines Work & Travels vielleicht irgendwann mal an anderer Stelle eingehen werde, möchte ich euch in diesem Post zeigen, weshalb mich dieses Land so fasziniert.

Edinburgh, Glasgow und Inverness

Drei große Städte, die jedem etwas sagen sollten, der vor hat, nach Schottland zu gehen – und erst recht jedem, der schon mal dort war.

Edinburgh Castle Schottland

Edinburgh Castle

Edinburgh ist die Hauptstadt Schottlands und reich an Geschichte und Kultur. Vor allem deswegen zieht es die Touristenmassen in die Stadt, und natürlich auch aufgrund des jährlichen Festivals, das von Juli bis August andauert. Edinburgh ist auf jeden Fall einen Besuch wert und selbst wenn einige Attraktionen (wie z.B. das Edinburgh Castle) nicht ganz günstig sind, sollte man sich diese nicht entgehen lassen. Erst recht nicht, wenn man sehr an Geschichte interessiert ist. Edinburgh kombiniert alt und neu in einem, wie man allein schon an Old und New Town sieht. Die Grenze ist übrigens die Princes Street – die Haupteinkaufsstraße in Edinburgh. Aber nicht alles in der schottischen Hauptstadt ist kostspielig. Wer ein wenig Ruhe möchte und dabei auch noch gerne einen fantastischen Ausblick genießt, der kann Calton Hill oder auch Arthur’s Seat erklimmen. Auch die Princes Street Gardens sind ein wunderschönes Flecken Erde, wenngleich die Vorgeschichte düster ist: Im einstigen Loch am Fuße des Castle Rocks wurden Hexenprüfungen vollzogen.

Kelvingrove Art Gallery & Museum Glasgow Schottland

Kelvingrove Art Gallery & Museum Glasgow Schottland

Eine relativ finstere Vergangenheit hat auch die größte Stadt Schottlands: Glasgow. Noch immer lastet Glasgow der Ruf an, eine schmutzige Arbeiterstadt zu sein. Heruntergekommene Viertel, Armut, ein Ort, an dem man sich nicht unbedingt aufhalten möchte. Wer in Glasgow ankommt, der erlebt die Stadt allerdings heutzutage ganz anders. Modern, trendig und lebhaft. Natürlich hat Glasgow – wie jede größere Stadt – Ecken, an denen man sich nicht unbedingt aufhalten möchte oder sollte, doch gerade die Innenstadt ist ein idealer Ort, das moderne Schottland kennenzulernen – zumal sich hier merklich weniger Touristen tummeln!

Noch etwas touristenärmer ist Inverness – das Tor zu den Highlands. Inverness zieht zwar einerseits Touristen an, doch die wenigsten bleiben in Inverness. Viele Touristen sind lediglich mit Bustouren auf der Durchreise, bleiben also ein paar Stunden und sind dann wieder weg. Fälscherlicherweise denken viele, dass Inverness direkt am bekannten Loch Ness liegt, das ist jedoch nicht der Fall. Zwar ist es zum Loch Ness nicht allzu weit, seinen Namen hat Inverness allerdings von dem Fluss Ness, der durch die Stadt fließt. In Inverness merkt man deutlich, dass man den Highlands ganz nahe ist. Hier beginnt das Schottland, von dem zahlreiche Reiseführer berichten, das wilde, raue Schottland. Mein liebster Ort in Inverness befindet sich übrigens im River Ness. Entlang des Flusses gibt es einen Park, der  zu vielen kleinen Inseln im Fluss führt, die alle über Brücken miteinander verbunden sind. Absolut sehenswert und ein richtig idyllisches Inselparadies!

Inselhüpfen im River Ness bei Inverness

Inselhüpfen im River Ness bei Inverness

Berge und Inseln – Die Highlands and Islands

Die Highlands sind so ultimativ mit Schottland verbunden wie der Kilt, der Whisky und Nessi selbst. Wen wundert es auch? Die Berglandschaft Schottlands ist schon ein einmaliges Naturwunderwerk. Auch wenn man zunächst denken mag: Okay, Berge? Und sonst? Ja, da gibt es doch einiges zu entdecken… Sei es das Loch Ness mit seiner berühmten Ruine Urquhart Castle, seien es Steinkreise oder auch andere faszinierende Seen, die Loch Ness vielleicht in Sachen Mystik nicht ganz das Wasser reichen können, aber in Sachen Faszination alle Male.

Urquhart Castle von Loch Ness aus

Urquhart Castle von Loch Ness aus

Einen der schönsten Ausflüge, den ich in den Highlands unternommen hatte, war eine Bootsfahrt ab Ullapool, von wo aus es in Richtung Summer Isles ging. Hinaus aus dem Loch Broom geht es vorbei an faszinierenden Landschaften, kargen, steilen Felsen, hinaus aufs Meer, wo am Horizont die Summer Isles liegen. Wenngleich mir die Zeit nicht reichte, bis ganz zu den Summer Isles zu gelangen, so war die Fahrt hinaus aufs Meer dennoch atemberaubend schön, vorbei an der Isle of Martin, deren steile Klippen viele Meter hinauf aufragen.

Loch Broom Bootstour Summer Isles Ullapool

Vom Loch Broom hinaus aufs Meer, vorbei an schroffen Felsen und teils grünen Klippen – ein krasser Kontrast

Ullapool selbst ist ein ebenso nettes Städtchen, mit seinem kleinen Museum, den wohl besten Fish & Chips, die ich je gegessen habe (und ich bin wahrlich kein Fisch-Fan) und natürlich der Möglichkeit, zu den Hebriden überzusetzen.

Auf den Hebriden haben es mir insbesondere die Stadt Stornoway und die Standing Stones of Callanish angetan. Letzterer ist ein faszinierender, magischer Ort, über den ihr hier auf meinem Blog mit Sicherheit noch öfter lesen werdet. Was zieht es mich doch auch dort wieder hin! Damit ihr versteht, was ich meine, darf ein Bild davon natürlich nicht fehlen!

Standing Stones of Callanish / Calanais Isle of Lewis, Stornoway, Äußere Hebriden

Ein absolut magisches Fleckchen Erde: Die Standing Stones of Callanish / Calanais auf der Isle of Lewis

Aber natürlich gibt es noch viele weitere schottische Insel-Fleckchen, die einen Abstecher wert sind. Und während ich noch lange nicht so viel gesehen habe, wie ich möchte, kann ich bestätigen, dass die Isle of Skye ein ganz besonderes Juwel ist. Von der größten Insel der inneren Hebriden heißt es, dass hier das Licht ganz besonders erscheint, der Himmel und auch die Farben an Land viel kräftiger erscheinen. Man muss wohl dort gewesen sein, um zu wissen: Ja, dem ist so! Somit ist die Isle of Skye definitiv ein Ort, der bei einer Schottland-Rundreise unbedingt auf der Liste stehen muss.

Uig Isle of Skye Schottland Innere Hebriden

Das Licht auf der Isle of Skye hat wirklich etwas ganz Besonderes… Hier in Uig.

Lust auf Schottland bekommen? Ich auch wieder! Und während es vermutlich noch ein Weilchen dauern wird, bis ich es wieder in dieses faszinierende Land schaffe, könnt ihr euch sicher sein, dass ich meine Fotos und Infos definitiv hervorkrame und hier auf dem Blog auch künftig weiter davon schwärme 😉

 

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