Convention-Packliste: 10 Dinge, die in den Koffer müssen!

In den Urlaub zu fahren, eine Reise zu unternehmen, das ist das eine. Natürlich muss man hier an eine Menge denken. Von Papieren über Kleidung und Hygieneartikel bis hin zur Reiseapotheke. Sind alle Ausflüge gebucht? Alle weiteren Arrangements getroffen? Und sind dem Housesitter sämtliche Informationen bekannt? Das sind natürlich auch Fragen, die einen bei den Vorbereitungen zu einem Convention-Wochenende begleiten können. Und dennoch gibt es hier – gerade weil vor allem Neulinge meist mega-aufgeregt sind – noch einiges weitere, an das man unbedingt denken sollte.

Doch was abseits der üblichen Dinge extra für eine Convention gepackt werden sollte, das möchte ich euch nun hier vorstellen:

Meine Convention-Packliste:

  • Tickets: Natürlich! Ganz wichtig! Ohne Tickets, kein Event… Meistens erhaltet ihr bei Conventions nur ein E-Ticket oder eine sonstige Art von Bestätigung, dass ihr am Event teilnehmt. Gegen Vorlage dieser und des Ausweises erhaltet ihr dann euer eigentliches Ticket (meist in Form eines Badges oder eines Armbands). Zusätzlich zu den Tickets pack‘ ich meistens auch noch eine (Kopie der) Zahlungsbestätigung ein. Sicher ist sicher, denn mir ist es schon zweimal passiert, dass angeblich meine Tickets „nicht bezahlt“ waren. So konnte ich nachweisen, dass dem doch so war.
  • Ausweis: Diesen trägt man für gewöhnlich ohnehin bei sich – erst recht, wenn das Event weiter weg oder gar im Ausland stattfindet. Dennoch ist es wichtig anzumerken, dass ihr diesen auch zur Registration mitnehmt, da die meisten Veranstalter den Badge nur gegen gültigen Ausweis in Kombination mit dem E-Ticket akzeptieren.
  • Geld: Ja, man kann viel vorab buchen. Aber eine Convention ohne Geld? Da dürftet ihr bei den meisten Veranstaltungen schon am Autogrammekauf scheitern. Von all dem Merchandise mal abgesehen! Ach ja, und am besten informiert ihr euch vorab darüber, ob Kreditkarten akzeptiert werden. Die wenigsten Händler akzeptieren Kreditkarten, womit zumindest für das ein oder andere Sammlerstück das Bargeld gezückt werden muss. Auch viele Con-Veranstalter bevorzugen nach wie vor Bargeld und nehmen erst gar keine Kreditkarten an.
  • Tickets: Ja, Tickets zum Zweiten. Ihr habt Photo Shoots, Panels, Upgrades, Extra-Autogramme, Parties, Merchandise oder was es sonst noch gibt gesondert gekauft? Vergesst nicht auch diese Tickets einzupacken. Und das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt:
  • Mappe: Das ist natürlich nur ein Vorschlag, den ich euch machen kann. Ich für meinen Fall nehme stets eine Präsentationsmappe in der Größe A4 mit. In dieser lassen sich Reisedokumente, Tickets, Extra-Tickets und dann natürlich auch Prints (als Signiervorlagen) sicher aufbewahren. Vor allem, habe ich somit stets alles mit einem Griff zur Hand, was ich benötige. Ein gutes Beispiel ist unter anderem dieses Sichtbuch hier >>> Veloflex 4420180 – Sichtbuch A4, mit 20 Hüllen eingeschweißt 40 Seiten, aus PP, schwarz*

 

  • „Posteraufbewahrung“: Nennen wir es nun einfach mal so… Für größere Prints (A3) nutze ich einen Eckspanner, wie man ihn aus dem Kunstunterricht vielleicht kennt. Hier bin ich mittlerweile jedoch vom der Pappmappe abgekommen, da das Risiko für Knicke viel zu groß ist. Kunststoffmappen sind hier relativ flexibel womit Prints nicht gleich Knicke bekommen.
    Außerdem bieten Sie bis zu einem gewissen Grad auch einen Schutz vor Nässe. Größere Prints und Poster werden dann natürlich in einer Posterrolle untergebracht. Vor allem eine Teleskop-Posterrolle mit Tragegurt und aus stabilem Kunststoff eignet sich perfekt für einen anstrengenden Convention-Tag.

Reeves Zeichenrolle für DIN A0 | 620 – 1020 mm Länge | Teleskopauszug | 85 mm Durchmesser*

  • Weitere Signiervorlagen: Eine Signiervorlage kann alles mögliche sein, vom oben erwähnten Print (üblicherweise 20x25cm oder A4 / A3), über Poster und DVD-Cover bis hin zu limitierten Sammlerfiguren. Dementsprechend müsst ihr natürlich einpacken. An vielen Events könnt ihr Prints in verschiedenen Größen kaufen oder erhaltet diese kostenlos. Wenn ihr euch allerdings ein bestimmtes Motiv in den Kopf gesetzt habt, dann solltet ihr vorsorgen und euch den entsprechenden Print selbst vorab beschaffen. Ich empfehle hier den Shop StateSideStills, mit dem ich schon 1A-Erfahrungen gemacht habe. (Nein, ich krieg bei denen keine Provision!). Je nach Anreise und Signiervorlage, muss letztere natürlich sicher verpackt werden und denkt daran, dass nicht jede Convention in einem Hotel oder nahe eures Hotels stattfindet. Sperrige Gegenstände (z.B. Fotoleinwände) können auf dem Event dann schon mal lästig werden.
  • Kamera & Zubehör: Wer eine Convention besucht, möchte natürlich auch Fotos machen. Kamera, Akkus und Karten, daher nicht vergessen und die Kamera regelmäßig laden, damit man die besten Momente natürlicha auch festhalten kann. Für gewöhnlich ist auf Conventions fotografieren in den Panels erlaubt, wenngleich meist darum gebeten wird, nach den ersten 5 Minuten den Blitz abzuschalten. Filmen ist jedenfalls unter keinen Umständen erlaubt. Wer sich nicht daran hält, fliegt. Auch sollte man stets darauf achten, wann man mit wem Fotos macht. Stargäste auf den Gängen anzusprechen ist für gewöhnlich tabu, Tischfotos an Signing Events ist in der Regel erlaubt, kann aber durch Schilder verboten werden. Gerade in den USA ist es zudem Gang und Gebe, dass für Fotos am Tisch ebenfalls eine Gebühr fällig wird, da oftmals keine professionellen Photo Shoots angeboten werden. Daher gilt beim Knipsen: Regeln des jeweiligen Veranstalters beachten!
  • Frische Shirts & Deo: Ja, ich weiß, das gehört eigentlich  zu den Dingen, die in jedes Reisegepäck gehören. Leider müssen offensichtlich immer ein paar wenige dem Klischee gerecht werden, wir Nerds würden stinken. Während 95 % der Conventionbesucher der täglichen Körperhygiene nachgeht, ist so manchem das Wort „Deo“ wohl leider noch immer ein Fremdwort. Das trägt vor allem in den wärmeren Monaten sehr zum Leidwesen der anderen Besucher bei, wenn die Hotelräume und Veranstaltungshallen trotz Klimaanlage schlicht die schlechte Luft nicht mehr abtransportieren können und man bei tropischen Temperaturen im eigenen Saft schmort. Ersatz-T-Shirts und Deo gehören für mich daher stets in den Rucksack und somit auf die Convention-Packliste, damit ich mich auch am Event wieder frisch machen kann.
  • Gute Schuhe: Ja, auch Schuhe gehören normalerweise zur Standardausrüstung auf Reisen. Aber denkt bitte daran, dass eine Convention sehr, sehr anstrengend sein kann. Ich war streckenweise schon 8 Stunden am Stück ohne auch nur ein einziges Mal hinsetzen auf den Beinen. Das beginnt beim morgendlichen Anstehen und reichts bis zu 100 Meter langen Schlangen für Photo Shoots. Gute Schuhe sind da unerlässlich und auch Gelsohlen sind sehr, sehr empfehlenswert.

 

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